Nähverbot

damit die Ausstellung im Schanbacher Rathaus rechtzeitig fertig wird, habe ich mir ein Nähverbot auferlegt. Für meinen kleinen Laden gibt es genügend Genähtes zur Auswahl. Stoffe und Ideen müssen warten und wir wissen es Alle aus eigener Erfahrung: … "denk nicht an Sahnetorte" … und an was denken wir jetzt Alle ? 
Mal sehen, wann ich die ersten Stoffe in der Hand habe, zur Schere greife und auf dem Pedal meiner Nähmaschine Gas gebe …

Ein letzter Moment

und dann war es auch wieder vorbei. Mittwochs eröffnete ich mit unserem neuen Bürgermeister meine zweite Ausstellung und am Montag wurde wegen Corona das Rathaus erst mal geschlossen - bis auf weiteres. Somit auch meine Ausstellung. Drei Monate Vorbereitung, die Zweifel und die Spannung bis es endlich soweit war. Die Vernissage war trotz einer Ahnung, dass diese Veranstaltung wohl die letzte ihrer Art für unbestimmte Zeit sein sollte, sehr schön und besonders. 

Mund - und Nasenmasken

eigentlich wollte ich keine Masken nähen und ich wusste auch nicht wie ich das nähen soll. Es kam aber das eine zum anderen und irgendwie überschlugen sich dann die Ereignisse und die Maskenplicht wurde eingeführt. Weil mein Mann Udo Masken für das Büro brauchte und davon gleich mehrere, damit er immer Masken zum wechseln hatte, machte ich mich bei den netten Damen im Internet kundig. Es gibt verschiedene Arten die Masken zu nähen und ich testete mich durch das Anleitungsangebot durch. Ungefähr drei Wochen später hatte ich dann die für mich passende Lösung aus mehreren Anleitungen zusammengenommen. Es gab Engpässe bei der Lieferung von Gummibändern und Nasenklammern und ich behalf mich mit dem was ich im Fundus noch hatte - für unseren Hausgebrauch. Erst als die passenden Zutaten alle eingetroffen sind, habe ich Masken auch für den Verkauf genäht. Die Gemeinde hat im Gemeindeblatt den Aufruf gestartet, dass sich die Näherinnen melden sollten, die Masken nähen und verkaufen. Dies tat ich nach langem überlegen dann auch und es kamen ein paar Kundinnen vorbei. Mittlerweile habe ich eine schöne abwechslungsreiche Auswahl an Masken für Sie und Ihn und für Jugendliche und ich kann mal wieder andere Nähprojekte verwirklichen. 
Als nächstes stehen Brillenetuis aus Filz passend zu den Taschen an und Rucksäcke in verschiedenen Stoffdesigns.

Lieben Gruß aus London

das ist Monty, der sitzt seit ein paar Jahren bei Linda und Peter im kleinen Garten hinter ihrem Haus in London. Monty habe ich den Beiden aus Abrissholz gemacht. Passend in dieser nicht leichten Zeit, trägt Monty nun auch eine Maske. Mittlerweile tragen Linda und Peter meine selbst genähten Masken durch London und Umgebung. Passt gut auf Euch auf und bleibt gesund meine Lieben. Macht es gut auf eurer schönen Insel, die wir dieses Jahr leider nicht besuchen können. Hoffen wir auf das nächste Jahr und trinken derweil eine oder mehrere Tassen feinen Tee von Fortnum and Mason.